Das Frühjahr (Frühling / Frühsommer), die wohl beste Jahreszeit um Urlaub in Südfrankreich zu machen. Dies hat gleich mehrere Gründe: Die Temperaturen sind noch erträglich, alles blüht und ist wunderbar grün, die Nebensaisonpreise sind angenehm, Strände und Wanderwege nicht allzu überlaufen.

Das Wetter: BLAU.

An der Côte d’Azur sowie in der ganzen Provence ist nicht nur das Meer wunderbar blau, sondern meist auch der Himmel. Zwischen März und Juni kann es schonmal zu ein paar Regentagen kommen. Doch diese gehen wieder vorbei, und der blaue Himmel kommt wieder zum Vorschau. Die Sonne strahlt mit den Blumen des Frühlings um die Wette.

Die Landschaft: GRÜN.

„La Provonce verte“, im Frühling erblüht der Süden Frankreichs. Alle möglichen wild wachsende Blumen säumen die Straßen und Wege, und nur im Frühling sieht man so viel Gras – das über den Sommer in der Sonne verbrennt. Bereits im Mai tragen Bäume und Sträucher Früchte: Feigen, Erdbeeren oder Artischocken können bald geerntet werden. Im Frühling ist die Provence wunderbar grün – und bunt. Der strahlend blaue Himmel, die grünen Wiesen, bunten Blumen und blühende Kräuter, je nach Region sandstein- oder ockerfarbene Felsen, dazu die typisch provenzialen Häuser mit ihren blauen / grünen / roten (je nach Region) Türen und Fensterläden. Eindrücke, die bleiben.

Das Publikum: BUNT.

Eigentlich gilt zu jeder Jahreszeit der Grundsatz: wer sich von den touristisch gut erschlossenen wegbewegt, am besten zu Fuß, der hat Chancen Land und Leute kennen zu lernen. Die wirkliche Provence lernt man auf dem Dorfplatz und den kleinen, verwachsenen Wegen kennen. Wer einen Franzosen nach dem Weg fragt wird niemals abgewiesen. Wobei ich selbst auch den Eindruck machen konnte dass Einheimische es anerkennen, möchte man als Besucher das Land wirklich erkunden. Interessiert man sich für Natur und Kultur, und nicht nur für Strand und Spaß.

Die Tiere: am balzen.

Während im Herbst am Abend lediglich ein paar Grillen zirpen geht es im Frühling wirklich rund. Brütende Kröten und balzende Eulen geben Konzerte – jeden Abend und Morgen, sobald die Dämmerung beginnt. Beim Campen mit dem Zelt braucht man schon einen guten Schlaf, sonst ist man morgens schnell wach. Was nicht wirklich stört, denn gerade wenn gerade an einem sonnigen Tag empfiehlt es sich, die Wanderung frühzeitig zu beginnen. Bei den Eulen handelt es sich meiner Vermutung nach um die Zwergohreule, welche dort zumindest laut Wikipedia ansässig sein soll. Wer das besser weiss möchte mir bitte eine Email schreiben.