bouches-du-rhone

Die Camarque, Marseille und Arles, die Rhône – viele zählen das Département Bouches-du-Rhône zu den schönsten Regionen Frankreichs. Der Name des Départements kann mit „Mündung der Rhône“ übersetzt werden – denn hier mündet Frankreichs zweitgrößter Fluss in das Mittelmeer. Die Vielfalt macht es aus: Natur pur, historisches und multikulti in der quirligen Metropole Marseille machen den Reiz aus.

Ein paar Fakten: Etewa zwei Millionen Einwohner, verteilt auf 5.000 qm und 199 Gemeinden – die meisten Menschen leben jedoch im Einzugsgebiet von Marseille. 280 Kilometer Küste, mit tollen Sandstränden, und das warme Mittelmeerklima locken Touristen und Wassersportler aus aller Welt an.

Camargue: weiße Pferde, Sand und Meer

wildpferde-camargueDa wo die Rhône ins Meer mündet – links des Flusses erschließt sich einem die Camargue. Der Naturpark ist bekannt durch seine weißen Pferde. Rosa Flamingos, blauer Himmel, blaues Meer, Sandstrände und Dünen, Salinen und antike Ruinen – an Vielfalt hat dieses Fleckchen Erde einiges zu bieten. Ein Besuch in der Camargue hinterlässt Eindruck – versprochen! In Arles teilt sich die Rhône in die „Grand Rhône“ und die „Petit Rhône“. Dazwischen erstreckt sich die Wildnis der Camargue.

Wer die Camargue erkunden möchte kann dies am Besten von Saintes-Maries-de-la-Mer tun. Ganz gleich, ob zu Fuß, mit dem Rad oder zu Pferde, nach Osten oder Westen – die Weite und Schönheit der Camargue lässt sich von hier aus wunderbar erfahren. Ein Tipp: im Mai findet die jährliche Zigeuner-Wallfahrt statt. Feuerwerk, Rodesos und Flamenco – tausende Sinti und Roma aus ganz Europa strömen in Richtung Saintes-Maries-de-la-Mer.

Marseille

marseille-hafenEine quirlige Hafenstadt, deren Einwohner sich Marseillais nennen, gleichzeitig die Hauptstadt von Bouches-du-Rhône. Und mit rund 850.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt in ganz Frankreich. Hier sind Multikulti und Kultur zu treffen. Als Tor zum Mittelmeer finden sich hier Einwanderer vieler Nationen. Dass Marseille Kulturhauptstadt 2013 ist hat seinen Grund – Museen und Galerien sind hier in großer Vielfalt anzutreffen. Aber auch in der Stadt selbst gibt es zahlreiche gut erhaltene Bauwerke, teils noch aus Zeit der römischen Besatzung.